Wer nicht gut sehen kann, braucht eine Brille. Hier in Deutschland keine Frage. Doch stell Dir vor, dass Du Brillen nicht kennst oder die Brille nicht bezahlen könntest. Wer nicht gut sehen kann, bleibt ausgeschlossen vom Lesen, Lernen und großen Teilen des Lebens.

Martin Aufmuth hatte die Idee eine preiswerte Brille, die lokal produziert werden kann, zu entwickeln. Auch Menschen, die von einem Dollar oder weniger leben, können sich solch eine Brille leisten. Das Konzept bietet den Menschen Arbeitsplätze, da die Materialkosten von weniger als einem Dollar über Verkaufspreise von 2 – 7 Dollar ein Einkommen und die Versorgung der Familie generieren.

Um eine Brille herzustellen, wird Draht über eine Biegemaschine zu einem passfähigen Gestell geformt. Das Gestell kann mit verschiedenfarbigen Perlen individuell gestaltet werden. Die Gläser in verschiedenen Dioptrien, haltbarer als handelsübliche Gläser, werden anschließend eingesetzt.

Doch nicht nur die Brillenherstellung auch die Aufklärung der Bevölkerung über die Existenz von Brillen ist mit dem Projekt verbunden. Die Menschen vor Ort, die sich als Hersteller beteiligen wollen, werden zudem in augenoptischen Grundlagen ausgebildet und erlernen die Grundlagen der Anatomie des Auges, der Diagnostik und zur Produktion der Brille. Mittels eines mobilen Optikersets können sie den Bedarf erheben und Fehlsichtigkeiten diagnostizieren, um die Brille anzupassen.

Bislang ist die NGO One Dollar Glasses, die 2012 gegründet worden ist, in acht Ländern aktiv, um die Verbesserung der augenoptischen Grundversorgung in diesen Ländern zu verbessern.
Am 18.8.2018 findet am OpenLab Hamburg der Helmut-Schmidt-Universität ein Workshop der Nichtregierungsorgansation One Dollar Glasses statt.

Mehr über den Verein EinDollarBrille e.V.: https://www.eindollarbrille.de/

(Quelle: https://www.eindollarbrille.de/)

Die EinDollarBrille